Leben im Grüngürtel

 

Der Grüngürtel in Düren ist ein Wohnungsbauprojekt aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Die ersten Wohnhäuser wurden 1914 in der Brückenstraße, der Fröbelstraße und am Freiheitsplatz errichtet. Ab 1925 wurden die Planungen großzügig und schneller umgesetzt.

 

Bei der Bombardierung der Dürener Innenstadt am 16. November 1944 wurde der Grüngürtel größtenteils verschont und hat dadurch, bis auf wenige notwendige Modernisierungsarbeiten, bis heute seinen Charme als eigenständige Siedlung erhalten.

 

Den Namen Grüngürtel bekam das Baugebiet, weil sich ein grüner Gürtel mit Bäumen und Gärten durch das Stadtviertel zieht. Volkstümliche Bezeichnung des Grüngürtel ist „Klein-Chicago“. Dieser Name entstand nach dem Zweiten Weltkrieg und ist auf den Zusammenhalt und die familiäre Gemütlichkeit zurückzuführen. Andere Meinungen führen den Namen auf die damals hohe Kleinkriminalität in diesem Stadtviertel zurück.

 

In diesem Jahr feiert die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft für Stadt und Kreis Düren eG - www.wohnungsbaugenossenschaft-dn.de - , die Eigentümerin von vielen Wohnimmobilien im Grüngürtel ist, ihr 100 Jähriges Bestehen (1913 - 2013). Vom 06. bis 08 September 2013 gibt es aus diesem Anlass ein umfangreiches Festprogramm.

 

Anlässlich dieses Jubiläums erstellen die Fotografen Jürgen Taeter und Wolfgang Hünerbein eine Bilddokumentation, die während des Festprogramms zu sehen ist.

 

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© Jürgen Taeter